Odontathon 2024 – Interview mit Borys Chibisov von der Doctos GmbH
Die Doctos GmbH war dieses Jahr zum ersten Mal als Sponsor beim Odontathon mit dabei. Was die Doctos GmbH bewegt und warum sie beim Odontathon dabei waren, das erzählt uns Borys Chibisov im Interview.
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Ja, lieber Boris, schön, dass du da bist, hier beim Odontathon.
Super, vielen Dank, dass ich hier sein darf. Ist ein großartiges Format, macht super viel Spaß. Spannende Leute, spannende Themen, macht richtig viel Spaß.
Ja, super. Freut mich zu hören. Du bist Geschäftsführer von DOCTORS und ihr unterstützt die Praxen rund um die Themen Abrechnung, Dokumentation, habt da eine ganz tolle Lösung. Mich würde interessieren, wie wichtig ist für dich das Thema Kooperation, offene Schnittstellen in der Zahnmedizin?
Ich finde, das ist wirklich eins der Schlüsselthemen, damit das Ganze funktioniert. Also neue Lösungen müssen nahtlos in existierende Praxisprozesse integriert werden und das erreichen wir eben durch Kooperation und auch entsprechende Schnittstellen.
Auf der anderen Seite wissen wir, wie schwer das ist, große Unternehmen dazu zu bewegen, sich zu öffnen, den neuen, vielleicht noch nicht bewährten Lösungen gegenüber. Und da sage ich immer, ich ziehe immer den Vergleich zur Luftfahrt und sage, die Flugzeuge waren vor Flughäfen da, also die Lösung war vor der Infrastruktur da.
Und deswegen wäre mein Ansatz, wir bauen erst die Flugzeuge und die Infrastruktur wird folgen. Also wir bauen geile Lösungen, die reißen uns unsere Kunden aus den Händen und dann werden auch entsprechende Infrastrukturvoraussetzungen geschaffen für die Integration.
Klingt nach einem sehr guten Plan. Ich bin gespannt. Wie schätzt du denn den aktuellen Grad der Digitalisierung in der Zahnmedizin ein?
Ich glaube, es gibt Themen, die ziemlich weit fortgeschritten sind, aber insgesamt denke ich, da ist noch ordentlich Verbesserungspotenzial, insbesondere im Bereich der Verwaltung.
Sehr spannend. Da setzt ihr auch an, richtig?
Genau, da setzen wir auch an und mit unserer Lösung automatisieren und vereinfachen wir die Dokumentations- und Abrechnungsaufgaben in der Zahnarztpraxis.
Du hast es ja gerade auch noch gesagt, in der Zahnarztpraxis, ihr vereinfacht Prozesse. Gibt es denn da auch etwas, was der Patient davon merkt? Also wo es auch den Patienten zugutekommt, dass ihr eben unterstützt im Praxisalltag?
Selbstverständlich. Also letzten Endes geht es ja eigentlich die ganze Zeit um den Patienten. Es ist keine Lösung oder darf einen Selbstzweck haben, sondern das ganze Gesundheitssystem ist eigentlich dafür ausgelegt oder soll dafür da sein, dass alles, was man hier macht, dem Patienten zugutekommt.
Und durch unsere Lösung entlasten wir eben Zahnärztinnen und Zahnärzte von Verwaltungsaufgaben und dadurch haben sie eben mehr Zeit für den Patienten. Und aus Patientensicht ist es natürlich, also mir jetzt persönlich auch super wichtig, dass die behandelnde Ärztin und der behandelnde Arzt, dass sie sich auch Zeit nehmen für den Patienten. Und da versuchen wir unseren Beitrag dazu zu leisten, die DOCTORS.
Ja, kann ich mir vorstellen, dass sich das dann auch für den Patienten positiv auswirkt.
Absolut. Dann würde mich noch interessieren, was du denn für die größte Herausforderung in der Dentalbranche hältst? Also wir auf dem Odontathon hier, wir beschäftigen uns ja wirklich mit großen Teamfeldern, mit großen Herausforderungen. Aber was denkst du, ist die größte Herausforderung?
Also es gibt sehr viele. Es ist schwer, eine herauszupicken. Ich glaube, eine der größten ist auf jeden Fall der Personalmangel, den man jetzt schon spürt und der auch in Zukunft noch spürbarer wird.
Sehr gut. Dann herzlichen Dank dir, lieber Boris. Danke, dass du da bist. Vielen Dank für das Gespräch und ich freue mich, dich hier zu sehen.
Ich bedanke mich auch. Danke, Sophie.