Von der Idee zum Projekt – Odontathon 2022
Stefan Röben von Straumann schaut mit uns auf den Odontathon 2022 zurück – während in der BVB Loge von BFS health finance weiter fleißig an den Innovationsideen gearbeitet wird, die im Oktober in Berlin entstanden sind. Wie schätzt er die entstandene Idee seiner Gruppe ein? Wie kann Straumann bei der Weiterentwicklung jetzt unterstützen? Ist Vorfreude angesagt?
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Ihr könnt euch noch an unsere Berichterstattung vom Odontathon 2022 erinnern. Wir haben versucht, Menschen zusammenzubringen, die auf eine vielleicht sehr außergewöhnliche Art und Weise, also in Form eines Hackatons, also einer Methode, kreativ zusammenzuarbeiten. Und ich kann euch sagen, daraus erwächst jetzt etwas. Also aus diesem Samen, der da gesät wurde, entstehen jetzt vielleicht so kleine Pflanzen. Und das passiert hier jetzt gerade. Man sieht, die Gruppe ist motiviert. Die haben Lust, daraus jetzt was zu kreieren. Die machen sich jetzt gerade Gedanken, wie sich das Ganze eventuell fortführen lässt. Und wir werden jetzt gleich ein paar Leuten die Frage stellen, wie weit seid ihr und wo wollt ihr eigentlich hin?
Stefan Röben von Straumann sitzt neben mir und wird mir jetzt hoffentlich gleich die Frage beantworten können. Lieber Stefan, wie war für euch als Straumann das Erlebnis Odontathon 2022?
Als erstes intensiv, würde ich sagen. Es war neu, es war intensiv. Eine unglaublich gute, positive Energie in den ganzen, wie lang waren es? Zwei Tage, drei Tage. Krasse Leute, überragende Leute, würde ich fast sagen. Super Spirit. Es war so gut auf jeden Fall, dass wenn ihr es macht und wenn ich es richtig verstanden habe, macht ihr es, sind wir wieder dabei.
Das ist eine tolle Message. Freut uns natürlich an der Stelle wahnsinnig. Tatsächlich wollten wir aus diesem Odontathon 2022 möglichst schon Dinge herausentwickeln, also dass aus diesem Samen, der da gesät wurde in 48 Stunden ein Pflänzchen entsteht. Und du warst ja nicht nur von Straumann als Repräsentant dabei, sondern warst ja selber Teil der Gruppe, die sich hier jetzt auch heute trifft. Was glaubst du, was kann sich denn zukünftig aus so einer Gruppe, aus so einer Zusammenarbeit entwickeln?
Also ich sage es mal so, das Ganze beginnt ja irgendwie mit dieser Idee, die auf dem Odontathon entsteht und jetzt haben da in unserer Gruppe sieben, acht Leute irgendwie zwei Tage an dieser Idee gehirnt und die Idee wurde immer präziser. Darum bin ich auch froh, dass wir uns heute noch mal treffen und jetzt ist die Idee eigentlich, also nicht nur eigentlich, sie ist so gut, dass man was daraus machen muss. Und jetzt liegt es irgendwie an der Gruppe, das zu tun und jetzt sind hier ein paar Leute zusammengekommen, die jetzt Möglichkeiten prüfen und ich denke, es kann wirklich was daraus entstehen, was die Welt braucht.
Ist es für so eine Gruppe auch wichtig, dass ein Unternehmen wie Straumann Teil dieser Gruppe ist, beziehungsweise welchen Beitrag könnt ihr denn so einer Gruppe leisten?
Ich glaube, ich sage mal so, es braucht mehr als eine Idee. Es braucht irgendwie ein Projekt, will ich mal so sagen. Es braucht Leute, die das strukturieren können. Es braucht gute Partner. Straumann kann ein Partner sein, genauso wie die BFS. Es ist sehr vielschichtig und darum brauchst du vielschichtige Leute mit vielschichtigem Input und da hoffe ich, dass wir ein guter Partner an der Stelle sein können.
Wenn ich dir die Frage stellen darf und ihr als Straumann seid ja strategisch wahnsinnig gut vernetzt und aufgestellt in der Zahnmedizin, hast du das Gefühl, dass solche Themen, wie sie hier diskutiert werden, für die Zahnmedizin passend und umgekehrt sind?
Na ja klar, also ich würde sagen, alles was auf dem Odontathon war, sind ja fast alles Ideen aus dem Markt gewesen, also von Marktteilnehmern, in welcher Form auch immer, ob die jetzt aus der Industrie kamen oder ob das niedergelassene Ärzte oder Zahntechniker waren. Das heißt, die haben ja ihren Bedarf mitgebracht, also Sachen, die sie wirklich beschäftigen und daran hat der Odontathon ja gearbeitet letztendlich und von daher ist es brisant. Also das sind keine Fantasiegeschichten, die irgendwann mal entstehen könnten, sondern das sind Sachen, die heute relevant sind und eigentlich entwickelt werden müssen, wenn sie morgen da sind.
Wenn die Zahnärztinnen und Zahnärzte, die uns gerade zuhören, nicht wissen, worum es geht, hast du das Gefühl, Vorfreude ist angemessen?
Ja, definitiv. Also die Leute, die bei uns dabei waren, also man muss ehrlich sein, das ist, also wenn ich sage, das ist intensiv, dann meine ich, das ist echt intensiv. Also nicht, ich gehe da ein bisschen hin, schaue mir Berlin an und mache ein bisschen Häppchen, sondern das geht halt bis in die Nacht rein. Das heißt, auch am Montag kannst du mal vormittags ein bisschen frei machen vielleicht, das ist angebracht, aber wenn du da nicht fährst, hast du was verpasst.
Klasse. Lieber Stefan, also bei mir weckt das alles Vorfreude, ich weiß aber tatsächlich auch ein bisschen etwas darüber, was sich hier gerade abspielt. Ihr müsst euch noch ein bisschen gedulden, aber Vorfreude ist angemessen, so wie Stefan es sagt. Ja, geht dahin.